Weiterbildung Sensitive Coaching Compact am 22.09.2017

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Weiterbildung „Sensitive Coaching Compact“

Hochsensibilität als wertvolle Kompetenz professionell entfalten

mit Christian Schneider

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Die neuntägige Weiterbildung „Sensitive Coaching Compact“ wendet sich speziell an hochsensible Menschen, die in beratenden, therapeutischen, seelsorgerischen, medizinischen und heilenden Berufen tätig sind. Sie unterstützt sie dabei, sich ihrer Hochsensibilität bewusst zu werden und diese als besondere Kompetenz professionell in ihre Tätigkeit einfließen zu lassen.

Ihre empathische Wahrnehmungsfähigkeit prädestiniert hochsensible Menschen geradezu dafür, in begleitenden Berufen tätig zu sein und hat mit Sicherheit großen Anteil an ihrem beruflichen Erfolg – häufig jedoch, ohne dass ihnen diese spezielle Qualität bewusst ist. Umso bedeutsamer ist es für sie, sowohl den Wert der ihnen eigenen Temperamentsausprägung „Hochsensibel“ zu verstehen und in der Gemeinschaft mit ähnlich empfindenden Menschen kennenzulernen als auch Methoden zu erproben, um diese Gabe professionell in ihre Arbeit zu integrieren.

Warum „Sensitive Coaching Compact“?

Zahlreiche Klienten und Patienten, die bei Aurum Cordis von einem sich seiner Hochsensibilität bewussten Therapeuten oder Coach begleitet wurden oder werden, berichten, dass es insbesondere dessen sensitive Kompetenz ist, die dem Begleitungsprozess eine besondere Tiefe und Wirksamkeit gibt. Sie fühlen sich umfassend wahrgenommen und erfasst – eine für sie tief greifende Erfahrung, die ihnen völlig neue Perspektiven und Wege eröffnete.

Vor diesem Hintergrund hat Aurum Cordis die Weiterbildung „Sensitive Coaching Compact“ mit dem Anliegen entwickelt, hochsensible Begleiter darin zu unterstützen, ihre wertvolle Gabe in ihrer beruflichen Tätigkeit zu ihrem eigenen Wohl und dem ihrer Klienten, Kunden oder Patienten bewusst entfalten zu können.

Die Weiterbildung orientiert sich an drei Schwerpunkten:

·       Grundlagen des erfolgreichen Coachings

·       Prozesswahrnehmung im Coachinggespräch

·       Die Besonderheiten im Coaching hochsensibler Klienten

  

Reflexion der eigenen Hochsensibilität

Nur, wer sich selbst in den Facetten seines eigenen Erlebens von Hochsensibilität gut kennt, wird auch die Nutzung dieser Gabe als wesentliche Komponente seiner beruflichen Tätigkeit gut entwickeln können. Daher ist auch der Prozess, sich selbst als Hochsensibler besser kennen zu lernen, ein wichtiger Bestandteil der Weiterbildung.

Dazu gehören folgende Schwerpunkte:

·       Klarheit über das eigene Erleben von Hochsensibilität gewinnen

·       Bewusstsein über die eigenen Ressourcen aus der Hochsensibilität entwickeln

·       Reflexion über die eigene Art der Gestaltung von beruflichen Beziehungen

·       Eigene Grenzen erkennen und nicht überschreiten – Bewusstsein für „ palliatives Verhalten“ entwickeln

Die geschulte Prozesswahrnehmung

Das entscheidende Qualitätsmerkmal des sensitiven Coaches, Beraters oder Therapeuten ist seine geschulte Prozesswahrnehmung. Ihr kommt im Begleitungsprozess eine herausragende Rolle zu. Sie ist insbesondere wichtig, um…

·       ein klares Bewusstsein von den Signalen der eigenen Wahrnehmung zu erlangen, damit diese weiterführend im Prozess eingesetzt werden können.

·       aus dem Wissen um Hochsensibilität einen förderlichen Umgang mit einem hocherregbaren autonomen Nervensystem entwickeln zu können.

·       bewusst die Gleichzeitigkeit zwischen raumgebender Absichtslosigkeit und fokussierter Fragetechnik herstellen zu können.

·       eine Betrachtung aus der Meta-Ebene vornehmen zu können, sodass ein stärker integriertes Bild der Problemlage des Ratsuchenden entsteht.

Daher ist die Schulung der Prozesswahrnehmung ein wesentlicher Bestandteil der Weiterbildung „Sensitive Coaching Compact“.

 

Die Wirkung des sensitiven Begleitungsprozesses

Die für klassische Coaching- und Begleitungsprozesse wichtige Auftragsklärung umfasst im sensitiven Begleitungsprozess weit mehr als die Lösung eines definierten Problems. Vielmehr öffnet der sensitive Begleitungsprozess aufgrund seiner Tiefe den Raum für die Integration diffuser, nicht klar zu benennender Anteile, die bislang möglicherweise dem Klienten bei der Realisierung seines Zieles im Wege gestanden haben.

Die tiefe, in der Person des Begleiters gespürte Resonanz gibt dem Ratsuchenden Sicherheit und schenkt ihm Vertrauen, sodass das Hinzunehmen bestimmter bisher nicht integrierter Anteile möglich wird und neue Schritte gewagt werden können. Damit eröffnet sich eine wichtige Möglichkeit zur weiteren Entwicklung auf einer anderen Ebene.

Ein begleitend tätiger Mensch mit dieser Haltung wird somit – ohne jegliche externe Aktion – zur wesentlichen Ressource für die Verbesserung der Selbstregulationsfähigkeit seiner Klienten – so wie es die Forschungsergebnisse in Bezug auf den Placeboeffekt eindrücklich beschreiben.

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